
| Junior 7 |
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Das Problem der "blauen" Züge im neuen Junior 7 Eröffnungsbuch
bestätigen inzwischen auch die Junior-Macher. Ihnen ist bekannt, dass
dieses von ChessBase neu eingebaute feature der blauen Züge zu einem
Nachteil unter der Junior 7 Oberfläche wird. Und zwar in der Form,
dass z.B. bei Zugumstellungen NICHT die besten Züge sondern schwache
Züge gespielt werden. Als eine vorübergehende Behelfslösung
wird vorgeschlagen, die alte Junior 6- oder die neue ChessBase-Tiger-Oberfläche
zu benutzen. Es ist also in einer der genannten Oberflächen die Junior
7 engine und das Junior 7 Eröffnungsbuch zu laden. Mit denen wird das
neue feature nicht benutzt und die beabsichtigten guten Buchzüge werden
ausgespielt. So weit die mir vorliegende Information. Meiner eigenen Beobachtung
nach ist auch die Fritz 6-Oberfläche davon betroffen, so dass es nicht
hilft, die Junior 7 engine und das Junior 7 Eröffnungsbuch in der neuen
Fritz 6 Oberfläche (bei mir Update Version von Mai 2001) zu laden.
Warten wir einmal ab, ob und wann das Problem behoben wird. Mir ist der
Sinn der blauen Züge auch noch nicht so ganz klar. Sind das besonders
interessante oder tolle Züge? Warum werden sie dann blau gekennzeichnet?
Reicht ein '!?' dafür nicht aus? Im übrigen lässt sich das
Problem lösen, indem die Zugkommentare wie !?, !, ? usw. von den betroffenen
Zügen entfernt werden. Um all diese Kommentare zu entfernen, wird man
wohl mehrere Wochen benötigen. Im übrigen tritt dieses Problem auch bei allen Fritz 7 Versionen auf! |
| Tablebases (Endspieldatenbanken) |
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Es kommt immer wieder vor, dass Partien, egal mit welchem Programm, im Endspiel trotz gewonnener Stellung nur remis enden. Das liegt daran, dass nicht ALLE Tablebases installiert sind, sondern nur teilweise. So zum Beispiel der Fritz-Endspiel-Turbo, der lediglich aus 4-5 CDs besteht, während die kompletten Tablebases insgesamt 10 CDs beanspruchen (sogar 12 CDs, wenn man die "trivialen" Endspiele mit 2 Damen gegen eine usw. dazu zählt). Es müssen also für den Enspielturbo Abstriche gemacht werden. Und das beschriebene Endspielproblem tritt dann auf, wenn es sich um ein Endspiel mit 5-6 Steinen handelt. Fehlt für das Endspiel ein wichtiger 5-Steiner, der z.B. eine Bauernumwandlung vorsieht, so spielt das Programm mitunter völligen Unsinn. Man nehme z.B. ein Endspiel mit Turm gegen 2 Bauern. Dann werden auf jeden Fall auch die Endspieldateien mit Turm gegen Dame/Turm/Läufer/Springer plus Bauer benötigt. |
| ChessPartner / RebelTiger |
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Um Partien aus der Datenbank zu löschen, gibt es momentan nur einen umständlichen Weg: Die gewünschte Partie explizit per linkem Mausklick markieren (die vermeintliche Kennzeichnung mit dem kleinen Dreieck links reicht nicht aus, die ganze Zeile muss markiert sein!). Dann ist auch per rechtem Mausklick die Funktion "Delete game(s)" möglich. Wenn diese Funktion nicht ausführbar ist, also grau unterlegt, dann gibt es dafür folgende Gründe: 1. ist keine Partie korrekt markiert, so wie ich es oben erklärt habe; 2. es handelt sich um eine PGN-Datenbank, darin ist ein Löschen nicht möglich. Es ist zur Zeit auch nicht möglich, mehrere Partien gleichzeitig zu markieren und zu löschen. |
| Rebel bzw. Rebel Century |
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Weil Rebel immer noch ein DOS-Programm ist, das zwar auch
unter diversen Windows-Versionen (Ausnahmen: Windows NT und Windows XP)
funktioniert, kommt es aber naturgemäß immer wieder zu Problemen.
So wie bei allen Programmen, die nicht in der zugehörigen Umgebung
ausgeführt werden.In solchen Fällen, wenn (fast) alle Stricke
reissen, keine Lösung in Sicht ist und man kurz davor ist, es mit
einer Neuinstallation zu versuchen, hilft oftmals das Löschen der
Datei REBEL.CFG im Rebel-Hauptverzeichnis. Damit gehen zwar alle geänderten
Einstellungen wie Layout, Farben usw. verloren. Dafür funktioniert
Rebel in aller Regel danach wieder einwandfrei. Bevor die REBEL.CFG gelöscht
wird, kann man bzw. sollte man vorher natürlich Layout und Farben
speichern. Falls das Löschen der REBEL.CFG nicht hilft, ist eine
Neuinstallation vermutlich unausweichlich. Beispiel für ein Problem, das durch Löschen der REBEL.CFG gelöst werden konnte: Ein Editieren des Benutzerbuchs war nicht möglich, weil der entsprechende Menüpunkt grau und damit deaktiviert war. Da es außer deaktiviertem Maustreiber keine Erklärung dafür gab (dieser jedoch aktiviert war), gelang die Fehlerbeseitigung nur durch Löschen der REBEL.CFG. |
| Kaufkriterien LAPTOPs | Da ich immer wieder gefragt werde, ob ich dieses oder jenes
Notebook empfehlen kann, hier meine Kaufkriterien, die definitiv NICHT
blind beantwortet werden können. Hierzu ist unbedingt ein Gang zum
Händler erforderlich, bei dem das Gerät näher in Augenschein
genommen werden und im laufenden Betrieb getestet werden kann. Weiter
unten noch die Frage, ob überhaupt ein Notebook sinnvoll ist, Vor-
und Nachteile usw. 1) Tastatur: Stichwort Verarbeitung: Hier merkt man schon, ob die Tastatur klappert oder solide verarbeitet ist. Kaum jemand wird Freude daran haben, auf einer klapprigen Tastatur tippen zu müssen. Wo wir schon beim Thema sind: Jeder sollte sich vor dem Kauf GENAU überlegen, ob mit "Erotik-Stick" (umgangssprachlicher Begriff für den Stick zur Mausbewegung; befindet sich innerhalb der Tastatur), Touchpad (separate Fläche unterhalb der Tastatur) oder externer Maus (nicht im Lieferumfang enthalten) navigiert werden soll. Daneben nerven klapprige Maustasten unter/neben dem Touchpad, auch darauf achten. 2) Display: Bei den TFT-Displays muss man sich auf die Angaben diverser Fachzeitschriften verlassen, was die Helligkeit (bzw. den Helligkeitsverlust nach ca. 1 Jahr) angeht. Dagegen kann die Sichtbarkeit durchaus im Geschäft geprüft werden. Manche Displays lassen nämlich bei einer relativ geringen Neigungsänderung schon kaum noch etwas erkennen. Mit anderen Worten, der Winkel, in dem auf das Display geschaut wird, ist von äusserst wichtiger Bedeutung und in einem solchen Fall nachteilig und signifikant eingeschränkt. Dass zudem auf Helligkeit, Kontrast und Bildschärfe zu achten ist, versteht sich von selbst. Dabei schauen, ob die eingestellten Werte am Anschlag sind (Ein angenehmer Kontrast bei 100 ist schon bedenklich, etwas Spielraum sollte nach oben hin schon noch sein.) 3) Prozessor-Lüfter: Wird oftmals unterschätzt oder vergessen. Ein noch so tolles Notebook kann ganz schön nerven, wenn sich der Lüfter "alle Nase lang" (also alle paar Minuten) einschaltet und dabei auch noch laut röhrt. Damit wird ein angenehmes Arbeiten zur Farce. Zu beachten ist dabei, dass vor allem Schachprogramme während ihrer Rechenphase (natürlich auch im permanent brain) den Prozessor maximal belasten und damit stark erwärmen, was eine vermehrte Lüftertätigkeit auslöst. Wenn das Notebook im Laden also nur im Leerlauf begutachtet wird, könnte sich das Gerät im Heimbetrieb als herbe Nervensäge entpuppen. 4) Akku: Je nach verwendetem Prozessor, weiterer Hardware-Architektur und Akku-Qualität schwanken die Akku-Laufzeiten, auch bei Verwendung der guten Lithium-Ionen-Akkus, in der Regel zwischen einer und zwei Stunden. Die meisten Notebooks kommen übrigens inzwischen mit einem Li-Ionen-Akku daher. Ansonsten sollte an einer Anschaffung dieses Akkus überlegt werden, der Preis von ca. 80 Euro jedoch nicht unberücksichtigt bleiben. 5) Anschlüsse: Hier sollte klar sein, welche Zusatzgeräte in naher Zukunft angeschlossen werden sollen und die erforderliche Anzahl an Anschlüssen bereit stehen. Noch was: - Die meisten billigen (billig, nicht günstig!) Notebooks wirken von vornherein schon billig in der Verarbeitung. Da klappern Anschlussabdeckungen, die Display-Halterung wirkt wenig vertrauenserweckend usw. - In den o.a. Kriterien 1-5 trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt genug Interessierte, die aus Trendüberlegungen und wegen der gesunkenen Notebook-Preise einen Kauf in Erwägung ziehen. Da taucht immer wieder die Frage auf "Warum soll ich für ein Compaq-/Toshiba-/Sony-/Dell-Notebook mit 1GHz, 256MB RAM und 40GB Festplatte 2000-2500 Euro ausgeben, wenn von Gerricom/Medion/Lifetec usw. ein 1.4GHz-Notebook nur 1500 Euro kostet?" Die Antwort darauf liefern die o.a. Kaufkriterien 1-5, in denen im Allgemeinen das Markengerät durch die Bank (z.T. erhebliche) Qualitätsvorteile aufweist. Wer sich also ein Aldi-/Lidl-/Ledi-Notebook kauft, sollte sich von vornherein im Klaren darüber sein, dass qualitative Abstriche zu machen sind. "You get what you pay for" heisst es, man bekommt das, was man bezahlt. Wer jedoch keine Probleme damit hat, evtl. etwas minderwertigere Qualität zu bekommen, der kann bei den Notebooks der Kategorie um 1500 Euro zugreifen. Wer begründete Qualitätsansprüche hat, kommt kaum unter 2000-2500 Euro weg. Meine eigene Erfahrung ist, dass gute Notebooks für rund 2500 Euro zu haben sind und gute Qualität liefern, Geräte von bis zu 1500 Euro weisen m.E. Mängel auf, die ich persönlich jedenfalls nicht noch einmal bereit wäre zu akzeptieren. Und abschliessend: Bei allem Hype und Trend zum Notebook, WER braucht WIRKLICH eines? Eigentlich nur derjenige, der oft und regelmässig unterwegs ist. Und das sind die wenigsten. Die Leute, die mich bisher angesprochen haben, liessen sich von mir davon wieder abbringen. Denn der eklatante Nachteil von Notebooks ist die fehlende bzw. schlechte Aufrüstungsmöglichkeit. Im normalen PC kann schnell und einfach jede einzelne Komponente ausgetauscht werden, wenn sie kaputt, zu klein oder zu langsam geworden ist. Beim Notebook sind derartige Auf-/Umrüstungen nicht möglich oder nur für teuer Geld. Vor allem Reparaturen liegen bei Notebooks schnell im Bereich von 500 Euro und mehr. Wer sich ein Notebook kauft, sollte sich aufgrund des Anschaffungspreises darauf einstellen, das Gerät die nächsten 3-5 Jahre zu nutzen. Bei den Erscheinungszyklen der Hard- und Software kann bereits in 1-2 Jahren der Prozessor zu langsam, der Hauptspeicher und/oder die Festplatte zu klein sein. Ein PC für 1500 Euro ist übrigens mehr als üppig ausgestattet und kann günstig nachgerüstet und repariert werden... Zur Info: Ich besaß ein Jahr lang ein Gerät von Maxdata (damaliger Neupreis rund 3.800 DM) und benutzte es 99% zu Hause und nahm es nur zu den Vereinsabenden des Schachclubs mit, also 1x pro Woche Freitag abend. Aus diesem Grund habe ich es dann auch wieder verkauft, dafür ist ein Notebook nicht so recht gedacht. Ausserdem nervte der Lüfter ungemein... |